Archiv für die Kategorie „Tutorials“
Sony Vegas Colouring Effekt
1. Clip in die Timeline ziehen.
2. Den Gradient Map Effekt anwenden. Ein Klick auf die 1 und schwarze Farbe auswählen, ein Klick auf die 2 und auf weiß setzen. Die Nummern innerhalb der Fläche hin und herziehen, um ein Bild zu bekommen, das dem unten dargestellten ähnlich sieht. Fenster schließen.
3. Nun den Chroma Key Effekt anwenden und mit der Pipette einen weißen Punkt im Clip anklicken. Fenster schließen.
4. Nun eine beliebige Textur unter unseren Clip ziehen. Fertig
Sony Vegas Cookie Cutter Tutorial
Ein recht nützlicher Effekt, deswegen sei er hier kurz vorgestellt.
Zunächst einmal zieht Ihr den Clip, den Ihr cuttern wollt in die Timeline und fügt den Cookie Cutter Effekt hinzu. Daraufhin sollte Euer Bildschirm ungefähr so aussehen.
Nun spielen wir ein wenig mit den Parametern herum.
1. Die Form – es gibt verschiedene Formen, die gewählt werden können. Darunter Quadrat, Diamant, Kreis usw. Für dieses Beispiel habe ich mich für das Rechteck (Rectangle) entschieden.
2. Der Rahmen – Hier läßt sich die Breite des Rahmens einstellen. Steht er bei 0, bleibt Euer Bild einfach rahmenlos. Links könnt Ihr über das Farbfeld die Farbe des Rahmens bestimmen. Wundert Euch nicht, wenn bis jetzt keine merkbare Veränderung auf Eurem Billdschirm stattfindet, denn es fehlt noch das Wichtigste:
3. Die Größe – Hier könnt Ihr nun endlich einstellen, wieviel von Eurem Clip/ Bild weggeschnitten werden soll.
Mit dem Pan Tool links kann man den Bildauschnitt ein wenig hin und herrücken.
Wie man sieht, wird mein Ausschnitt ganz ungünstig dargestellt. Das halbe Gesicht fehlt und dies kann ich mit dem Cookie Cutter Effekt nicht beheben. Also Effektfenster Schließen und auf dem Clip selbst “Event Pan/Crop” wählen. Das ist das kleine hellblaue Viereck. Es öffnet sich dieses Fenster.
Durch Ziehen an den Randbegrenzungen könnt Ihr Euren Clipausschnitt nun vergrößern oder verkleinern, bis Euch das Ergebnis gefällt.
Kommen wir nun von der Pflicht zur Kür:
Es soll ja vorkommen, dass man zwei Ausschnitte nebeneinander haben möchte. Dazu habe ich für dieses Beispiel einfach meine bestehende Videospur dupliziert. Es ist natürlich auch möglich, unterschiedliche Clips übereinander zu packen. Auf der linken Seite findet Ihr einen kleinen Kasten namens “Trackmotion”. Den mal anklicken, bitte. – Danke.
Nun öffnet sich logischerweise das Track Motion Fenster. Hier habt Ihr unter anderem folgende Möglichkeiten.
1. Durch Verschieben des Winkels verändert sich auch der Platz Eures Clips.
2. Aktivieren von 2D Shadow, also Schlagschatten und 2D Glow, also Glühen.
3. Solltet Ihr Shadow oder Glow aktiviert haben, könnt Ihr Euch hier die Farbe, Intensität und die Stärke der Verschwommenheit aussuchen.
So, das wars schon. Bei Fragen einfach das Kontaktformular benutzen. Ich hatte leider zuviel Spam und mußte die Commentfunktion deaktivieren.
Grüßle Luna
James Bond Intro Tutorial für Sony Vegas Pro 8 (mit Projektdatei)
Das James Bond Intro ist eines der beliebtesten überhaupt. deswegen sei hier ein kurzer Weg erklärt, wie man es in Sony Vegas nachbauen kann. Allerdings habe ich beim Schreiben des Tutorials gemerkt, wie schwer verständlich es doch sein kann, danach zu bauen. Deswegen liefere ich hier die komplette Projektdatei mit Medien gleich mit.
1. Zunächst müssen über den Mediagenerator zwei einfarbige Flächen generiert werden, nämlich schwarz und weiß. Die weiße Fläche muß über der schwarzen angeordnet werden und ca 5 Sekunden lang sein. Die schwarze hingegen darf doppelt so lang sein. Über die Pan funktion die gewünschte Auflösung einstellen. In diesem Fall 16:9. Dies muß bei beiden Flächen erfolgen. Dazu unter Preset die gewünschte Einstellung heraussuchen.
2. Als nächstes wollen wir einen Kreis erzeugen. Dies tun wir mit dem Cookie Cutter Effekt. Nach dem Auswählen des Effekts sollte sich ein Fenster wie dieses öffnen. Wichtig ist in diesem Fall die Einstellung “Größe”. Hier den Schieberegler so betätigen, bis Ihr mit der Größe zufrieden seid. Damit der Kreis von einer Seite zur anderen “wandert”, ist es nun noch nötig, mit Hilfe der Keyframes unten den Weg vorzugeben. Wir gehen also an den Anfang der Keyframeleiste und schieben den Punkt mit Hilfe des Reglers im linken Panfensters ganz nach links. Nun gehen wir an das Ende unserer Leiste und schieben wieder mit Hilfe des Pan-Reglers den Kreis ganz nach rechts. Das Fenster kann nun geschlossen werden und in der Vorschau kann man nun schon einen wandernden Kreis sehen.
3. Nun kopiert Ihr die weiße Fläche und fügt sie über der bestehenden weißen Fläche ein. Das hat den Vorteil, dass der Cookie Cutter Effekt nicht wiederholt angewand werden muß. Nun soll der obere Punkt aber nicht wandern, sondern lediglich beim Herüberfahren auftauchen und nach einer Weile wieder verschwinden. Dafür muß der Cookie Cutter Effekt geöffnet werden und der letzte Keyframe gelöscht werden. Den ersten Keyframe klicken wir an und richten nun den Punkt so aus, dass er ziemlich am Anfang mit unserem wandernden Punkt übereinstimmt. Das ist die Stelle, an dem wir ihn einblenden, sobald der wandernde Punkt darüberfährt, und ein paar Momente später wieder ausblenden. Das Ganze muß ein paar Mal wiederholt werden.
4. Sobald all das vollzogen ist, kann der Abschluß erfolgen – nämlich das Hineinfahren des Gewehrlaufs. Dazu einfach die Pan Funktion benutzen.
Keyframe Animation in Magix Video Deluxe
Der Keyframe Animator ist toll, um Effekte über einen Zeitraum hinweg zu verändern. Leider ist er für einige etwas verwirrend, deswegen sei er hier kurz erklärt.
Zunächst einmal zieht man sein Videomaterial in die Timeline. Mittels Rechtsklick bringen wir das Menü zum Vorschein, in der sich “Keyframe Animation” auswählen läßt. Es erscheinen zwei Fenster. Uns interessiert jetzt zunächst einmal die Effektauswahl, also das Fenster mit den vielen kleinen Kästchen. Dort nämlich könnt Ihr per Klick in enes der Kästchen den Effekt auswählen, den Ihr benötigt. lassen sich beliebig viele Effekte miteinander kombinieren. Der Einfachheit halber werde ich es in diesem Tutorial bei einem Effekt belassen. Sobald Ihr den Effekt gewählt habt, das Fenster schließen.
Ich habe mich für dieses Tutorial für den Effekt “Breite” entschieden, der jetzt bei 1. erscheint. Klickt ihn an, so dass er etwas dunkler unterlegt ist und achtet darauf, dass das Kästchen angeklickt bleibt, da der Effekt sonst deaktiviert wird.
Nun findet Ihr auf der rechten Seite unter 2. den Effektstärkeregler. Schiebt ihn einfach hin und her, um die gewünschte Stärke Eures Effekts auszupendeln. Eine VEränderung seht Ihr im Videofenster.
Nun könnt Ihr den unteren Positionswähler (3.) ein wenig nach vorne schieben und danach abermals den Effektstärkeregler bedienen, so dass sich der Effekt bzw. seine Stärke abermals verändert. Fenster schließen, fertig ist die Keyframe Animation.
Um es noch einmal deutlich zu machen:
Mit dem Positionsregler könnt Ihr angeben, wann Euer Effekt beginnen soll und mit dem Effektregler, wie der Effekt an der gewünschten Stelle aussehen soll.
Bei Fragen oder Unklarheiten, einfach nen Comment hinterlassen.
Animierte Handschrift

Wohl einer der häufigst gesuchten Effekte im Netz. Nun gibt es sicherlich die Möglichkeit, mit Adobe After Effects oder Sony Vegas mit Hilfe von Masken einen solchen Effekt zu erzielen. Wer es schneller mag, dem seien hier zwei zeitsparende und zudem kostengünstige Möglichkeiten genannt.
1. Um ein Ergebnis zu erzielen, das dem obigen gleicht, kann man auf das Handwriting Animation Tool zurückgreifen, das mit 10 $ sicherlich erschwinglich ist.
2. Um die eigene Handschrift zu verwenden, gibt es Handwriting Generator. Leider läßt sich die Flashanimation nur als HTML Code auf anderen Seiten einbinden, jedoch nicht abspeichern. An der Stelle würde ich dann einfach auf den Autoscreenrecorder verweisen, mit dem sich der Bildschirm bzw. der benötigte Bereich einfach abfilmen läßt.
Sollten dazu noch Fragen auftauchen, über das Kontaktformular bin ich zu erreichen.
Und zum guten Schluß noch einen Dank an Sczep für den Gedankenanstoß zu diesem Post .
Maskieren in Sony Vegas
1. Zunächst einmal zieht Ihr Euren Clip in die Timeline und wählt “Pan/Crop”.
2. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Ihr am unteren Rand die Option “Mask” anwählen müßt.
3. Dann wählt Ihr die obere Feder auf der linken Seite und markiert den Teil des Clips, den Ihr behalten wollt.
4. Fenster schließen und fertig.
Vielen Dank an Sczep84, die mir beigebracht hat zu maskieren und somit dafür gesorgt hat, dass das Tutorial hier auf die Seite kommt.
Ghost Effekt für Magix
Um einen Effekt zu erstellen, bei dem es so scheint, als würde ein Geist in eine Person fahren, geht man folgendermaßen vor.
1. Zunächst die gewünschte Szene in Spur 1 ziehen.
2. Duplizeren und die Kopie in Spur 2 ziehen.
3. Beide Spuren halbtransparent machen.
4. Die untere Spur in der Farbe und Kontrast verändern. Vorzugsweise etwas heller und einfarbig.
5. Bei der unteren Spur bleiben, und unter dem Reiter ” Bewegen” “Kamerafahrt” wählen. Auf das Minus klicken und Bildauschnitt auswählen.
6. Zuletzt für die untere Spur bei den Videoeffekten “Echo” anwählen.
7. Fertig.
Hier noch einmal zur Veranschaulichung als Bild (Klick für Originalgröße)
Zusätzliche Effekte/Titel/Übergänge für den Moviemaker
Sowohl der Moviemaker 2 (XP) als auch der Moviemaker 6 (Vista) sind nur mit wenigen Möglichkeiten ausgestattet, seine Werke kreativ zu gestalten. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, sich zusätzlich Effekte, Titel und Übergänge zu installieren. Wie das funktioniert, sei jetzt hier erklärt.
1. Läuft Euer PC auf XP, klickt diesen Link. Vista User klicken hier. Dort fndet Ihr eine Vielzahl an Effekten, die von anderen Usern freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden.
2. Sucht Euch den Effekt, Titel oder Übergang aus, den Ihr gerne hättet. Manchmal hat man Glück und bekommt eine msi oder exe Datei, die sich wie gewohnt auf Klick installieren läßt. Sollte im Forum nur der XML Code eingefügt worden sein, so könnt Ihr ihn folgendermaßen einfügen:
3. Editor des PC’s öffnen, den XML Code einfügen und unter einem beliebigen Namen mit dem Zusatz .xml abspeichern.
4. Sucht in Eurem Ordner “Programme” nach dem Moviemaker. Wenn Ihr den Ordner öffnet, solltet Ihr einen weiteren Ordner finden, der “Shared” heißt. Im Shared Ordner wiederum müßt Ihr nun einen Ordner erstellen, den Ihr “AddonTFX” nennt. Dort hinein könnt Ihr nun Eure grad abgespeicherte XML Datei schieben.
5. Den Moviemaker starten bzw. Neustarten, falls er schon in Betrieb ist.
6. Fertig.
Bloom/Glow Effekt in Magix erstellen
Leider gibt es ja für Magix keine zufügbaren Plugins, es sei denn man gibt sich mit denen von Virtual Dub oder ProDad zufrieden. Ich vermisse aber an und zu ein paar Effekte, die sogar der Moviemaker per Addon zu bieten hatte. So z.B. den genialen “Bloom” oder “Glow” Effekt.
Nach ewiger Rumprobiererei hab ich jetzt aber doch eine Möglichkeit gefunden. Und so gehts:
1. Clip in die Timeline ziehen.
2. Clip dublizieren und die Kopie in die darunter liegende Spur ziehen.
3. Den unteren Clip mit dem Echo Effekt von Magix versehen (aufrufbar über Rechtsklick >>> Videoeffekte) und zusätzlich auf Mix stellen.
4. Doppelklick auf den oberen Clip, im Reiter Farbe die Sättigung auf 0 stellen und per Farbfenster die gewünschte Farbe aussuchen, in dem unser Clip nun “bloomen” soll. Im Reiter “Helligkeit und Kontrast” die selektive Helligkeit (Gamma ) soweit erhöhen wie man mag und auch den Kontrast dort einstellen.
5. Fertig.




















